Montag, 30. Januar 2012

J.R. Ward "Vampirschwur"

Endlich geht es mal in der Black Dagger - Serie weiter. *seufz* Warum muss es immer in zwei Bücher geteilt werden?! *grummel* Nun gut, ab zum Buch.
Ich habe es wirklich sehr schnell ausgelesen, trotz Prüfungsvorbereitung. Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich sowohl Payne als auch Manny mag. Scheint mir ein gutes Pair zu werden. (^.^) Diesmal kommt es mir allerdings so vor, als stünden sie gar nicht im Mittelpunkt, so viele Nebenstränge gibt es. Es kommt mir fast ungeordnet und viel zu schnell vor. Payne und Manny sind wirklich noch das Beste am Buch. Nun gut Payne ist schwer verletzt und scheint vorerst gelähmt und Manny tut sein Bestes ihr zu helfen. Sie hegt zu Anfang sogar Selbstmordgedanken, die ihr der Doc Gott sei Dank austreibt. Ich habe das bei ihr echt nicht verstanden… Aber gut, damit hätte ich noch Leben können.
Vishous dreht vollkommen am Rad, was mir echt leid tat. Er verkommt zu einer wehleidigen Heulsuse, wie eigentlich (fast) der ganze Rest der Bruderschaft. (-_-) Fand ich schade, dabei war er eigentlich ne` ziemlich coole Sau. In seinem Buch war ich nämlich positiv überrascht von ihm gewesen. Naja, so kann man sich täuschen. Doch jetzt heult er doch allen ernstes rum, wegen seiner Mami, der Jungfrau der Schrift. Bäh… Er verscherzt es sich sogar richtig mit Jane, was ich wirklich traurig fand. Gut, dass es ihn hart trifft, dass Payne sich das Leben nehmen will, kann ich ja noch verstehen. Man, bin gespannt, wie die das wieder einrenken. *seufz* Jetzt ist V doch echt der nächste, der seine Frau vergrault!
Und dann der andere Sohn von Bloodletter, Xcors, und seine Kameraden, die auf der Bildfläche auftauchen. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich davon halte, bin aber gespannt, mehr zu erfahren.
Oh, und ich darf die Menschen, bzw. die Polizei hier nicht vergessen. (Sie haben mit einer brutalen Mordserie zu tun.) Es wird einer neuer Detective eingeführt: Thomas DelVeccio, genannt Veck. Gut, eigentlich wollte ich dazu nur sagen, dass es der nächste Protagonist der Fallen Angels – Reihe von J.R. Ward ist. *hihi* Ist mir nur mal so nebenbei aufgefallen…
Ach, bevor ich es vergesse. Jeder der Black Dagger kennt weiß, dass Manny die Anzeichen eines nicht gewandelten Vampirs zeigt. Und dann ist auch noch sein Vater unbekannt. Ja, er weist viele Paralellen zu Butch auf. Da ihre beiden Mütter im gleichen Krankenhaus gearbeitet haben, und beide von einem Chirurgen geschwängert wurden, und wenn man bedenkt, dass laut Payne Mannys Blut dem von Wrath gleicht, und wir wissen, dass Butch aus Wrath Linie stammt, ist es wohl sehr wahrscheinlich, dass sie beide den gleichen Vater haben. Ich bin gespannt... Es war ein kurzweiliges Lesevergnügen, was mir gut tat. Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich nicht sonderlich überwältigt bin, doch ich halte mich mit meiner endgültigen Meinung zurück, bis ich den anderen Teil gelesen habe.

Pierre Grimbert "Die Magier"

Jetzt habe ich mich schon sehr lange nicht mehr gemeldet. Das lag unter anderem daran, dass ich meine Mutter in Berlin besucht habe und an meinen bevorstehenden Prüfungen. Mit Lesen war da nicht soo viel los.
Meine Mitbewohnerin hat mich schon gefühlte Ewigkeiten bequatscht, Pierre Grimbert zu lesen. Und ich habe mich mal wieder breitschlagen lassen. Ich habe jetzt den ersten Teil, die erste Serie “Die Magier“ gelesen.
Das erste Buch begeisterte mich jetzt nicht übermäßig. Ich sollte hier in allem nicht zu tief rein gehen, weil es einfach zu viel wäre, bei vier Büchern um die 350 Seiten. Zuerst wurden vor allem die Hautcharaktere eingeführt und sie liefen durch die Gegend. Vielleicht sollte ich sowieso zuerst auf sie eingehen.
Ich fand den jungen Yan knuddelig. Ein süßer Fünfzehnjähriger. (^.^) Warum alle - und er selbst sich ebenfalls - als faul bezeichnen, verstehe ich nicht. Na gut, er ist ein wenig ambitionierter Fischer zu Anfang. Doch in Wahrheit ist er sehr intelligent. Gut, die Leute in seinem Dorf halten ihn für etwas verrückt, weil er immer versucht, Sachen zu erfinden, die ihm das Leben erleichtern. (Darum halten die Dorfbewohner ihn auch für faul.) Dabei zeigt gerade das seine Intelligenz. Sein einziger Wunsch ist es zu Anfang, seine große Liebe Leti zu heiraten. Sie sind von klein auf befreundet. Da er Waise ist, zogen ihre Eltern ihn mit groß. Und sie machten da auch schon aus, dass die beiden eines Tages heiraten würden. Ihre Eltern starben jedoch. Soweit ich weiß, zog er aus dem Haus aus, sobald er alt genug war, zurück ins Haus seiner Eltern, kommt aber jeden Tag bei Leti vorbei, um bei ihr zu Essen. Gott, fand ich das süß! Er hält Leti für das schönste Mädchen der Welt und vergöttert sie geradezu. Und er hält sich für nicht gutaussehend – was übrigens nicht geklärt wird, soweit ich mich entsinne – und auf jeden Fall nicht gut genug für sie. Am Anfang wartet er begierig auf den sogenannten “Tage des Versprechens“. Es ist Tradition, sich an diesem Tage zu verloben. Bevor es zu diesem Tag jedoch kommt, ist Leti weg. Allerdings nicht freiwillig. Sie, wie einige andere, werden verfolgt und man trachtet ihnen nach dem Leben. Darum hat ihre Tante sie mitgenommen und ist geflohen. Leti ist zwar hübsch, kommt zu Anfang jedoch fürchterlich naiv und fast schon selbstsüchtig rüber. Allerdings hat sich auch einen echten Sturkopf und weiß sich durchzusetzen. Yan folgt ihnen, worin sich auch sein Mut zeigt. Wie wir später erfahren, hegt auch Leti Gefühle für Yan. Oh Mann, ihr Drama war ganz schön anstrengend. Immer diese Missverständnisse. „Sie kann mich nicht wollen, ich bin nicht gut genug für sie!“ „Vielleicht mag er mich ja gar nicht, er ist so distanziert.“ „Sie mag ihn viel lieber als mich.“ „Er wird niemals um meine Hand bitten, für ihn sind wir nur Freunde!“ etc. Anstrengend! Der Tag des Versprechens geht deswegen übrigens auch an ihnen vorbei! Zum Glück legt sich das bald, wen auch eher, weil es dringenderes gibt.
Letis Tante Corenn ist eine weitere Hauptfigur. (Oder waren sie und Leti Cousinen? Komme nicht mehr klar.) Sie ist eine Ratsfrau und gehört zu den Führenden ihres Landes des Matriachats - Boah, fand ich das geil (^o^) -. Sie ist eine echte Führungspersönlickeit und gute Diplomatin. Außerdem ist seine eine Magierin. Sie ist es auch, die Yans magisches Talent erkennt und ihn ausbildet. Yan ist übrigens ein wahnsinnig mächtiger Magier, und in ihre Augen könnte er der größte der Welt werden, was ich echt cool fand. (^_^) Sonst gibt es zu Corenn nicht mehr viel zu sagen. Sie hegt Gefühle für Grigan. Er ist ein Krieger und alter Freund. Auch er hegt (selbstverständlich) Gefühle für sie. Er ist ein Kämpfer, inoffizieller Anführer der Gruppe und ihr Beschützer. Er ist immer etwas mürrisch und wortkarg, doch seine Gefährten können sich hundertprozentig auf ihn verlassen. Er bildet Leti zur Kämpferin aus, die ein unglaubliches Talent hat.
Rey, eigentlich Reyan, ist ein weiterer im Bunde. Er ist eigentlich Schausteller, der aus einer Adelsfamilie stammt. Ihn mochte ich von Anfang an. Er ist so wunderbar lustig, sarkastisch und zynisch. Ihm gelingt es (fast) immer das Gute zu sehen. Er verliebt sich unsterblich in die wunderschöne Lana, die Priesterin, die als letztes zu der Gruppe stößt. Lana war der Charakter, der mich am meisten genervt hat. Sie war immer so fürchterlich naiv, fast schon weltfremd. Aber auch sie hat etwas Sympathisches. Am Ende der Geschichte ist sie von ihm schwanger. (^.^) Unbedingt der Frauenheld und die Priesterin kommen zusammen… *hihi*
Der Letzte im Bunde ist Bowbaq. Ihn würde ich in der Realität wohl am liebsten mögen. Er ist erstmals ein Riese von einem Mann, immer freundlich, (sogar zu freundlich zum Kämpfen), und eindeutig der Naivste der Gruppe. Was ich allerdings cool finde ist, dass er mit Tieren sprechen kann. *schwärm* Er hat eine Frau und zwei Kinder, die in dieser Geschichte allerdings keine Rolle spielen und auch nicht mit den Gefährten reisen.
Tja, die Geschichte kann ich leider nicht wirklich ausführen. Aber grob gesagt geht es um ein Geheimnis, dass es aufzudecken gilt, da davon ihr Leben abzuhängen scheint. Außer Yan haben alle Mitglieder der Gruppe Vorfahren, die einmal von einem seltsamen Weisen auf eine Insel mitgenommen wurden. Sie erfuhren dort etwas, dass sie mit ins Grab nahmen und niemanden anvertrauten. Doch genau wegen diesem Geheimnis trachtet man den Erben nach dem Leben. Wie sich später herausstellt, geht es um das Geheimnis der Herkunft der Götter. (Die Menschen erschaffen und formen diese durch ihre Gedanken.) Um die Aufdeckung dieses Geheimnis zu wahren, trachtet man den Gefährten nach dem Leben, wie sich später herausstellt. Auf ihrer Reise erleben sie allerlei Abenteuer und Gefahren. Zum Beispiel gehen sie in eine Geisterbibliothek - Gott, war das gruselig! -, und bereisen die wunderbare Fantasiewelt, die Grimbert erschaffen hat. Eine der besten Szenen ist zum Beispiel, als Yan den Gott Usul trifft, den ich übrigens einfach super cool finde, der ihm seine Prophezeiungen offenbart. Und die Götterwelt, sowie die Unterwelt, sind auch toll gewesen.
Es gibt natürlich ein Happy End, und die Paare - Yan und Leti, Corenn und Grigan, Rey und Lana – finden zusammen (und Bowbaq trifft seine Familie wieder). Ach, ich könnte noch seitenlang alles ausführen, doch das lasse ich wohl lieber. Am Ende hat mich die Serie echt begeistert und ich werde auf jeden Fall weiter lesen. (^_^)