Jetzt habe ich auch “Wächterin des Bluts“ durch. Und Alexandra Ivy hat mich nicht enttäuscht. Selbst nach dem sechsten Buch ihrer Reihe bleibt es noch immer spannend. Wirklich beeindruckend. Ich hatte mich ja gefragt, wie sie den König der Werwölfe, Salvatore (Gott, ich liebe diesen Namen!!!), an die Frau bringen will. Aus den beiden vorherigen Büchern wissen wir ja, dass er sehr gut aussieht und durchaus charmant sein kann. Doch genauso hat er auch die eine oder andere Frau, mit der er im Bett war, eine gescheuert, was ich doch sehr krass fand. Genauso sprach gegen ihn, dass er die vier Schwestern nur finden wollte, damit sie ihm, und danach anderen seiner Männer, Kinder schenken. (-.-) Wirklich nicht prickelnd. Obwohl er trotzdem sympathisch blieb, fragte ich mich doch, wie sie ihn verkuppeln will. Und dann die Lösung: Die Bindung. Die alte mystische und verloren geglaubte Verbindung zweier Werwölfe. Raffiniert. So schaffte es Alexandra Ivy aus Salvatore einen sesshaften Mann zu machen. Und Harley (Gott, ist die Arme gestraft mit ihrem Namen…) mochte ich. Wie ihre Schwestern, also nicht anders zu erwarten, eine Werwölfin, der biologisch die Fähigkeit genommen wurde, sich zu verwandeln, um der Gefahr zu entgehen, die bei anderen Rassewölfinnen besteht, ihren Wurf während der Schwangerschaft zu verlieren. Sie ist von ihren Charakter zwischen Darcy, die ja super lieb ist, und Regan, die nun wirklich total cool und unabhängig ist.
Man muss dem Buch lassen, dass es bis zum Ende spannend blieb. Wer hätte erwartet, dass ein Dämonlord daran Schuld ist, dass den Werwölfen ihre magischen Kräften entzogen worden, und sie kaum noch Nachwuchs und Werwölftölen - gebissene Menschen, die zu Werwölfen werden – hervorbrachten? Doch auch der Humor blieb, wie immer, nicht zurück. Salvatore ist ein sehr witziger und schlagfertiger Kerl. Ich mochte seine Wortgefechte mit Styx, dem König der Vampire. Sie sind ja nicht gerade gut aufeinander zu sprechen, immerhin hatten sie es anfangs auf die gleiche Frau abgesehen. Und dann nannte Styx ihn auch noch “Bruder“. * sich wegpack* Ich fand das Ende ja soo rührend, als Harley Salvatore mitteilte, dass sie schwanger sei, und auch noch mit Fünflingen!!! *seufz* Herrlich. Ich fand aber auch krass, dass jetzt die letzte Schwester, Kassandra, gefunden wurde. Sie ist auch total spannend. Eine Seherin, und damit einzigartig, doch ebenso der Vorbote für großes Unheil. Sie scheint sogar noch sanfter als Darcy zu sein. Sie ist jetzt bei Caine – der Werwölfstöle, die Harley praktisch unter Verschluss hielt -, der jetzt auch noch zum Rassewolf wurde. Es ist wohl klar, dass die beiden auch aufeinander geprägt sind. Bin gespannt wieder von ihnen zu hören. Es könnte ein Happy End für alle geben (^.^) Das freut mich.
Im nächsten Buch wird es dann um den Vampir-Assassinen Tane und die Dshinn gehen, die für Caine arbeitete. Ich bin so gespannt! Leider werde ich wohl ein halbes Jahr darauf warten müssen. *snief* Ich mochte Tane seit seinem ersten Auftritt und die Leseprobe ist, wie zu erwartend, vielversprechend. Jetzt lese ich aber erst mal das neuste Buch von G.A. Aiken „Dragon Fire“ Laut meiner Mitbewohnerin ist es das Beste der Reihe. Bin gespannt.