Mittwoch, 29. Februar 2012

Catherine Webb "Lucifer"


Dieses Buch habe ich vor fast einem Jahr angefangen und wegen eines Umzugs zur Seite gelegt, da es meiner (nun) Mitbewohnerin gehört. Jetzt habe ich es zu Ende gelesen.
Ich muss sagen, dass ich es echt nett finde. (^.^) Catherine Webb hatte eine echt coole Idee. Bei ihr existieren sämtliche Götter und ihre Diener aus allen Religionen parallel nebeneinander im Himmel. Ihr aller Vater ist die Zeit. Lucifer ist einer seiner Söhne, der notwendige Sohn, und Träger des Lichts, der ultimativen Waffe. Also nicht der typische Teufel nach unserer Vorstellung. (^_^) Diese Waffe hat die Kraft, sämtliche existierenden Seelen im Universum zu vereinen, und selbst die dunkelsten Sünden auszulöschen, für den Preis der Auslöschung der Seele des Trägers. Außerdem ist das Licht das letzte Bollwerk gegen Uranos, der Gegenspieler von Chronos, der Zeit, und einfach das absolute Nichts.
Sam, wie sich Lucifer auf der Erde bisweilen nennt, sieht sich einem großem Problem gegenüber, als die Göttin Freya ermordet aufgefunden wird. Natürlich, wie man sich denken kann, steht er unter Verdacht und wird seitdem von sämtlichen höheren Wesen gejagt. Er findet heraus, dass einige seiner Brüder, andere Gottheiten, hinter ihm her sind, um ihn auszulöschen und somit das Licht auszuschalten. Sie hegen den Plan, die Pandora-Geister, die übelsten aller Sünden, auf die Erde, den Himmel und die Hölle loszulassen, und Uranos wieder freizusetzten, um ihren Vater zu stürzen. Dass dies ein wahnwitziger Plan ist, muss wohl kaum erwähnt werden. Und so beginnt eine äußerst ereignisreiche Flucht, mit den unmöglichsten Widrigkeiten.
Ich finde, dass es durchaus ein lesenswertes Buch ist. Obwohl der britische Schreibstil – Ja, sie haben tatsächlich einen eigenen Schreibstil – etwas gewöhnungsbedürftig sein mag.
Sam ist ein toller Charakter. Obwohl er als Teufel verschrien ist und von so ziemlich allen gemieden, ja sogar gehasst wird, ist er dennoch zum Mitgefühl, sogar fast schon Liebe fähig, was ich sehr bewundernd fand. Es fällt einem leicht Sympathie für ihn zu entwickeln. Dass er nicht gerade begeistert von seiner Rolle als Träger des Lichts ist, ist offensichtlich, und schlägt sich in oft trotzigen Handlungen nieder.
Doch es gibt auch weitere reizende Figuren. Zum Beispiel mochte ich sofort Buddha, gleich bei seinem ersten Auftauchen. *lach*
Bin gespannt, wie die Geschichte wohl ausgehen mag.

Donnerstag, 23. Februar 2012

Thea Harrison "Im Bann des Drachen"

Ich bestellte mir das Buch bei Amazone, weil es interessant klang. Und jetzt, wo ich es gelesen habe muss ich sagen: Es ist absolut fantastisch! \(^o^)/
Ihre Geschichte spielt einer echt interessanten Welt, in der Menschen neben anderen magischen Wesen leben. Nicht unbedingt neu, doch es gefiel mir echt. Von Anfang an war die Geschichte spannend und behielt das aufregende Tempo bei.
Gott, ich liebe Dragos und Pia! Sie sind spitze. Dragos ist ein typischer Drache: egoistisch, territorial, besitzergreifend, nachtragend, herrisch, usw. Trotzdem ist er so unglaublich liebenswert. Was für ein Mann… *schwärm* Und Pia kann ich nur Achtung entgegen bringen. Sie ist so stark und gleichzeitig so weichherzig, die perfekte Mischung. Hey, sie kriegt sogar einen gefürchteten Drachen klein! *lach* 
Ich fand es außerdem fantastisch, dass sich ihre Beziehung trotzdem so realistisch entwickelt. Sie nähern sich nach und nach an. Im übrigen ohne sich zu sehr zu ändern, was ich auch sehr realistisch fand. Wunderbar...
Boah, und ich fand es so cool, dass Pia ein Einhorn ist. *ganz aus dem Häuschen sei* *schwärm* Und dann, dass sie schwanger ist!!! Es war so süß! Sie hat schon von ihrem Sohn, übrigens ein weißer Drache!, geträumt und er hat geholfen, sie zu heilen. *hin und weg sei*
Auch die anderen Nebencharaktere sind wunderbar sympathisch und ich kann es kaum erwarten, mehr von dieser wunderbaren Buchreihe zu lesen! Ja, definitiv lohnenswert!!!

Mittwoch, 15. Februar 2012

J. R. Ward, Black Dagger "Nachtseele"

Endlich habe ich auch den zweiten Teil durch. Ich habe es doch echt geschafft, das Buch in nur einem Tag auszulesen. Ich bin stolz! (^.^)
Ich finde Paynes und Mannys Geschichte einfach süß. Leider waren sie für meinen Geschmack immer noch zu sehr im Hintergrund. Aber Payne ist einfach super! *Fan sei* Ich fand es toll, dass sie das Pferd von Manny geheilt hat. Und ihn verjüngt. Das war cool! Deswegen musste er auch nicht zu einem Vampir gewandelt werden, was ich wirklich mal eine erfrischende Wendung fand. Dass er sich deswegen aufregte habe ich allerdings nicht verstanden… Naja, zum Glück kriegte er am Ende noch die Kurve. Ich fand es super, dass am Ende raus kam, dass er und Butch Halbbrüder sind, genau wie ich es vermutet hatte. *grins* 
Auch Vishous und Jane finden wieder zu einander, was ich sogar recht süß fand. Auch wenn Butch V dafür erst "foltern" musste. *grins*
Xcors Gruppe war ebenfalls sehr interessant. Man erfuhr etwas mehr über sie. (Aber musste die Szene im Bordell echt sein?! *grummel*) Mit ihnen sind auf jeden Fall interessante Gegenspieler aufgetaucht.
Und die Polizei schnappte den Arsch von Serienkiller, nur mal so am Rande erwähnt.
Am Ende will ich noch erwähnen, dass ich Qhinn und Blay total doof finde. Man, redet endlich miteinander!!! Selbst Layla fand das. Gott, ich hoffe, dass alle drei am Ende ihr Glück finden. Oh, und ich habe gemerkt, dass ich Saxton mag. (Habe ich immer mal wieder, dass feststelle, dass ich einen Charakter mag.) Er ist total offen und ehrlich und weiß, woran er ist. Ihm macht es nicht aus, Blay solange das Bett zu wärmen, bis Qhinn endlich zu Verstand kommt. Da sieht man mal wieder, dass es Männern nichts aus macht, “nur“ der Trostfick zu sein…
Naja, bin gespannt, wie es wohl weitergehen mag. Als nächstes werde ich mit “Im Bann des Drachen“ mal wieder eine Drachengeschichte lesen. *freu*

Dienstag, 14. Februar 2012

Lauren Kate "Engelsnacht"


Dieses Buch hatte ich mir schon im letzten Jahr gekauft und erst jetzt kam ich dazu es zu lesen. Ja ja, meine Engels-Manie. (^.^)
Dieses Buch hinterlässt bei mir sehr gemischte Gefühle. Zum einen finde ich, dass die Autorin die Stimmung wunderbar eindrücklich rüberbringen kann. Und das bei ihrem doch recht spartanischen Schreibstil. Beeindruckend. Ich litt wirklich mit Luce mit. Die Schatten, die ständig um sie herumschwirren und die sie sich nicht erklären kann, der Tod ihres Verehrers, für den es ebenfalls keine Erklärung gibt, der Verweis in diese Besserungsanstalt, das Gefühl von ihren Eltern abgeschoben worden zu sein und sich gleichzeitig nach ihnen zu sehnen, einfach das ganze Gefühlschaos. Die Autorin schafft es wirklich, alles so gut zu beschreiben, dass ich richtig mitgelitten habe. Und als wäre das nicht schon genug, gibt es Daniel, zu dem sie eine unerklärliche Verbundenheit fühlt, obwohl er gleichzeitig abweisend und auch mal nett zu ihr ist, und Cam, der sich so charmant um sie bemüht und ehrlich an ihr interessiert zu sein scheint. Alles ist so bedrückend und manchmal auch lustig. Und die ganzen tollen Nebencharaktere, die man sympathisch oder eben unsympathisch findet, beeindruckten mich. Der Scheibstil ist so nah an den Gefühlen einer Hauptfigur, wie man ohne die Ich-Perspektive nur sein kann. Wow… Alles nahm mich mit.
Dennoch ist es nicht wirklich actionreich, wenn auch nicht unbedingt langweilig. Erst die letzten hundert Seiten nahmen mich wirklich für das Buch ein. (Erst da kommt das Engelthema wirklich auf und die Kämpfe dort fand ich spitze^^) Es ist meinem Empfinden nach doch eher etwas für Teenager. Aber am Ende bleiben so viele Fragen offen, - Es scheint eher so, als habe die Geschichte gerade erst begonnen. – dass ich die Fortsetzung auf jeden Fall lesen werde, auch wenn ich dieses Buch bestimmt nicht ein zweites Mal lesen werde. Jedenfalls nicht sehr bald…
Jetzt werde ich erstmal den zweiten Teil des Black Dagger –Buches lesen. *freu*

Donnerstag, 9. Februar 2012

Larissa Ione "Demonica - Entfesselt"

Uuh, den zweiten Band der Serie zu lesen hat sich wirklich gelohnt. Er ist noch viel besser, als der Erste!!! Bin hin und weg…
Shades Geschichte gefiel mir sogar noch besser als die von Eidolon. Gott, hatte der Arme Probleme… Wie ich es vermutet hatte, war ihr Bruder Roag noch am Leben und sogar der Kopf des Dämonen-Organhändlerrings. Die Geschichte beginnt damit, dass Shade in seinem Kerker aufwacht, zusammen mit Runa. Sie ist die Frau, mit der er eine Affäre hatte, bis er sie mit gleich zwei Frauen auf einmal betrog. An diesem Abend wurde sie durch einen Angriff zum Werwolf, wie er nun herausfindet. Und noch mehr: Sie ist stinkwütend auf ihn. Ja, kein wirklich guter Anfang. Wir erfahren später, dass Shade Runa mit seinem Betrug loswerden wollte, weil er begann, ernsthafte Gefühle für sie zu entwickeln. Zu seinem Unglück ist er verflucht dazu, sich aufzulösen und ewige Qualen ohne Erfüllung zu erleiden, sollte er sich jemals verlieben. Roag, der ihn, und auch seine anderen Brüder, leiden sehen will, zwingt sie dazu, die Verbindung einzugehen, was ihre Situation nicht gerade einfacher macht. So geht die Geschichte darum, wie Shade seine Gefährtin vor Roag und auch seinen anderen beiden Brüdern beschützt. (Eidolon und Wraith wollen sie töten, um ihn vor dem Fluch zu retten.) Nicht zu vergessen, die Probleme, die sie als Paar haben. Gott, ich fand es so hart, als Runa erfuhr, dass eigentlich geplant war, sie zu töten. Hach, ich mochte die beiden. (^.^) Zwei super Charaktere. Und ich fand es so cool, dass Shade und Runa erst am Ende richtig verbunden waren. Es ist eine wahnsinnig rasante Geschichte, mit allerlei unvorhersehbaren Wendungen. Ich liebe es!!!
Aber auch sonst ist viel los gewesen. Zum Beispiel kommen sich Gem und Kynan endlich näher. (Naja, bevor sie wieder auseinandergerissen werden…) Es bleibt spannend.
Oh, was ich mich aber echt geschockt hat war, dass Wraith, mit Hilfe von Magie, den Wandel vollzogen hat. Oh man, jetzt ist er ein ungebundener Inkubus, der keinerlei Gefühle mehr hat. Na das kann ja was werden.
Ach egal, ich kann es kaum erwarten, Wraith Geschichte zu lesen. (^.^) Wie der wohl an die Frau gebracht werden wird…?

Freitag, 3. Februar 2012

Larissa Ione "Demonica - Verführt"


Wieder mal habe ich ein Buch gelesen, dass mir meine Mitbewohnerin aufs Auge gedrückt hat. Scheint bei mir allmählich zu Gewohnheit zu werden. *kicher*
Das erste Buch der Demonica – Reihe war wirklich nett. Ich mag die Welt, die Larissa Ione erschaffen hat. (^.^)
Ich mochte Eidolon, die männliche Hauptperson des Buches. Er ist wirklich nicht so, wie man sich einen Dämon, schon gar nicht einen Sex-Dämon, vorstellt. Nein, er ist intelligent, besonnen und ein toller Heiler. Gut, neben der Dämonenjägerin Tayla, seiner späteren Gefährtin, geht er fast unter. Charaktermäßig. Sie fand ich eigentlich auch ansprechend als Charakter, doch ihr blindes Vertrauen in die Aegis, die Gilde der Jäger, war wirklich wirklich nervig. Gott, ist das ein scheiß-fanatischer Haufen. (-.-) Als sie erfuhr, dass ihre DNA zur Hälfte dämonisch ist, brach ihre ganze Welt zusammen. Ja, sie hatten es echt nicht leicht, zusammenzukommen. Sie hatten ja sowohl mit eigenen als auch gemeinsamen Problemen zu kämpfen, und das nicht zu knapp. Zum Glück glückte es am Ende doch. (^_^) Ich mochte die Dynamik des Pärchens von Anfang an. Eidolon hätte das Schicksal eines ungebundenen Sex-Dämons echt nicht verdient, und Tayla hatte es ebenso verdient, endlich irgendwo dazuzugehören. Zum Glück ging alles gut aus.
Ihre Geschichte war durchweg spannend und auch aufreibend. Und der Erzählstil war, wie ich fand, super passend, genau die richtige Mischung zwischen “ausführlich“ und “schnell voranschreitend“. Natürlich gibt es in dem Buch auch eine gehörige Portion Sex. *hihi* Bei einer Geschichte, die sich um Inkubi (Mehrzahl von Ikubus) dreht, wohl auch nicht verwunderlich.
Ich mag auch Eidolons Brüder, Shade und Wraith. Ich glaube sogar, dass Wraith mein Liebling ist *kicher* Ob es wohl daran liegt, dass er ein halber Vampir ist? *grins* Naja, egal. Ich mochte auch Taylas Zwillingsschwester Gem. Ob sie wohl noch ihr Glück in der Liebe finden wird? Immerhin ist ihr Traummann jetzt wieder solo… Übrigens fand ich in diesem Buch witzig, dass sich alle irgendwie kannten und auf irgendeine Weise verbunden waren. *hihi* Oh, und ich fand die Stelle so traurig, als der Werwolf Luc angegriffen wurde, wo er gerade dabei war, sich mit einer Werwölfin zu verbinden. *snief*
Auf jeden Fall, bin ich gespannt, wie es weitergehen wird. Ja, vielleicht nehme ich mir gleich das zweite Buch vor…