Donnerstag, 14. März 2013

Erin Morgenstern "Der Nachtzirkus"


Ich glaube, noch nie habe ich so ungern eine Rezension zu einem Buch geschrieben. Dieses Buch hat mir meine Mitbewohnerin aufgeschwatzt.
Zu Anfang fand ich das Buch echt etwas langweilig und öde. Es zog sich irgendwie. Das kann man auch daran sehen, wie lange ich gebraucht habe. Vielleicht war ich auch einfach nicht in der richtigen Stimmung für das Buch. Sowas gibt es ja auch. Doch ungefähr zu Mitte des Buches wurde es wirklich besser, und zum Ende hin wurde es wirklich episch.
Nun gut, es geht um zwei Magier, die ihre Schüler in unregelmäßigen Abständen gegeneinander antreten lassen. Diese beiden Schüler sind in diesem Fall ein Junge und ein Mädchen. Ihr Name ist Celia, und ihr Vater ist besagter Magier, zu dem sie kommt nachdem ihre Mutter Selbstmord begangen hat. Sein Name ist Marco, und er wird von seinem Magier aus dem Waisenhaus geholt. Beide werden auf recht unterschiedlichem Weg in der Magie ausgebildet. Während Celia von ihrem Vater nur Grausamkeit und Missachtung erfährt, wird Marco größtenteils allein und sich selbst überlassen.
Am Anfang geht es um ihre Ausbildung und auch die Entstehung des Nachtzirkus. Dieser ist ein wahrhaft magischer Ort. Nicht zuletzt weil Celia und Marco ordentlich mitmischen. Nun gut, den Rest sollte man vielleicht lesen.
Die Geschichte hat schon ihre ganz eigene Magie und dafür gesorgt, dass ich zurzeit voll in diesem Zirkus Thema drin bin. *lach* (Überlege sogar, auf den Rat meiner Kollegin zu hören und mir „Wasser für die Elefanten“ anzugucken, und normalerweise stehe ich nicht auf solche Filme.) Es gibt verschiedenen Ebenen, die wie im Nachtzirkus, wunderbar und auf fantastische Weise ineinandergreifen.
Ja, ich glaube, ich mag das Buch, und da war ich mir am Anfang nicht so sicher.
Gut, als nächstes lese ich endlich in der Gestaltwandler-Serie von Nalini Singh weiter, in „Einsame Spur“.