Dienstag, 29. Mai 2012

Nalini Singh - Die Gilde der Jäger "Engelskrieger"

So, jetzt habe ich auch “Engelskrieger“ durch. Gott, wegen dem ganzen Stress komme ich kaum noch zum Lesen… (T_T)
Ich fand das Buch nicht schlecht, doch ich glaube, es ist das schwächste der Reihe. Es geht vor allem um den Vampir Dmitri, die rechte Hand des Erzengels Raphael. Er bekommt bei der Jagd nach einem Vampirmörder Unterstützung von der Gildenjägerin Honor. Diese wurde zwei Monate lang von Vampiren gefangen gehalten und gefoltert. Weswegen sie, verständlicherweise, nicht gerade gut auf Vampire zu sprechen ist. Sie ist geradezu panisch. Trotzdem wollen die beiden sich fast von Anfang an. Was mir irgendwie ETWAS unverständlich war. Jetzt mal echt…
Wir haben hier also zwei Charaktere, die beide mit einer wirklich üblen Vergangenheit zu kämpfen haben. Ja, mit beiden hatte ich Mitleid und fühlte mit ihnen. Und ihr Happy End gönne ich ihnen, wirklich. Trotzdem fand ich die Geschichte nicht ganz zufriedenstellend. Hat Nalini Singh diese Geschichte nur geschrieben, weil sie Dmitri so mag? Was sollte das, dass Honor die Wiedergeburt seiner Frau Ingrid ist? Musste das echt sein? *grummel*
Zum Glück gab es auch Gastauftritt von den andern in Raphaels Truppe. Illium zu Beispiel. Hach, wie ich ihn liebe! Ja, ich sage das jetzt echt jedes Mal. Ob er und Venom, den Vampir den ich aus den Sieben am liebsten mag, auch ein eigenes Buch kriegen? Auch über Holly/ Sorrow, dem Opfer des Blutengels Uram aus dem ersten Buch erfährt man etwas, was ich spannend fand.
Wie auch immer, das Buch war soweit gut, hätte mir allerdings irgendwie mehr erhofft.
Als nächstes lese ich in der Göttinen-Reihe von P.C. Cast weiter, “Die Göttin der Meere“. (^.^)

Montag, 14. Mai 2012

"Höllische Versuchung"

So, dieses Buch habe ich dann also auch geschafft. Es ist das erste Mal, dass ich ein Buch dieser Art lese. Den Fachbegriff habe ich wieder vergessen… Ach ja, ANTOLOGIE. Ist etwas befremdlich, da man die Geschichten, aus denen diese Auszüge stammen ja nicht kennt. Naja, ich sollte wohl auf alle einzeln eingehen.

Die erste der vier Geschichten ist von Charlaine Harris, der Autorin von der Buchserie zu “True Blood“. Ich bin Fan dieser Serie und war deshalb sehr begierig darauf, etwas von ihr zu lesen.
Gut, in ihrer Geschichte geht es um zwei sogenannte Britlinge. Das ist eine Art Gilde von Söldnern. Wir lernen die Partner Batanya und Clovache – Ich will nicht mal darüber nachdenken, wie man das ausspricht… - kennen. Die zwei sind Leibwächterinnen, die, wenn sie einen Auftrag annehmen, ihr Leben für ihren Arbeitgeber hergeben. Ach ja, die Geschichte spielt in einem Paralleluniversum. Auf jeden Fall bekommen sie den Auftrag, den Meisterdieb Crick in die Hölle zu begleiten, der dort einen Auftrag, eine Zauberkugel von Lucifer zu stehlen, beenden will.
Die Charaktere sind durchweg sympathisch und einfach zum Ablachen. Neben den drei Hauptpersonen gibt es da noch zum einen der schwule Lucifer – Ich habe irgendwie Mitleid mit ihm – und dann Narziss in seinem Kerker – wo die beiden Leibwächterinnen kurzfristig landen -. Ja, die Geschichte hat mir gut gefallen. (^.^)
Ihren Schreibstil mochte ich auch. Einfach und sehr flüssig. Und ihre Art die Sicht der beiden Frauen immer wieder zu wechseln ähnelt meinem.
Obwohl es mir gefällt, werde ich die Buchreihe zu “True Blood“ wohl trotzdem nicht lesen.

Die zweite Geschichte von Nalini Singh, wegen der ich mir das Buch überhaupt gekauft habe, gefiel mir ebenfalls. Sie ist aus ihrer Gilde der Jäger – Reihe und handelt davon, wie sich die Direktorin Sara und ihr Ehemann Deacon kennenlernten. Sie müssen eine Mordserie an Vampiren aufklären.
Obwohl ihre Geschichte gut ist, - Wie könnte es auch anders sein? – hat sie nicht das Niveau ihrer Kurzgeschichten, die ich aus “Magische Verführung“ kenne. Allerdings mochte ich die beiden. Boah, Deacon ist so heiß! *dahinschmelz* Schön und gut, Anziehung hin oder her, doch das Ende fand ich irgendwie nicht schlüssig. Schade eigentlich… Oder ich bin einfach nicht romantisch genug dafür.

Die dritte Geschichte ist von einem Autoren-Paar, dass unter dem Pseudonym Ilona Andrews schreibt.
Ihr Schreibstil gefiel mir von den vier Geschichten am wenigsten, wenngleich auch nicht schlecht. Lag vielleicht an der Ich-Perspektive. (Im Vergleich verliert die bei mir immer.)
Ihre Geschichte spielt in einer Welt, die ich echt cool finde. Weiß allerdings nicht, wie ich das beschreiben soll… Sie ist wie unsere, vielleicht einen Tick rückschrittlicher, doch immer wieder entweichen (?) Ströme von Magie, die dann jeden technischen Kram unbrauchbar machen, weswegen die Bewohner auch auf magische Lösungen zurückgreifen müssen. Auf jeden Fall hat sie sehr viele spannende Elemente!
Es geht um eine Ritterin namens Andrea, die eine Gestaltwandlerin ist. Eine Werhyäne um genau zu sein. Sie wird zu einem Auftrag gerufen, wo sie auf die Werhyäne Raphael trifft, die ihr schon seit Ewigkeiten den Hof macht. Hach, die beiden sind echt funny und einfach nur liebenswert. Hab mich richtig gefreut, als die beiden zusammenkamen. (^_^)
Auf jeden Fall hilft sie ihm, die Leiche seines Stiefvaters zurückzubekommen. Dabei geht es auch um Hades, die Äpfel der Unsterblichkeit, und Cerberus kommt ebenfalls vor.
Ich fand auch die Infos über Hyänen sehr spannend. Boah, sind das fiese Viecher…

Die letzte Geschichte stammt von Meljean Brook. Ihr Schreibstil ist vollkommen in Ordnung, nichts außergewöhnliches, doch ihre Geschichte war mir stellenweise zu schwierig. Gegen Ende war es mir vollkommen egal, ob ich noch mitkomme oder nicht.
Nun gut, es geht um Maggie, eine ehemalige CIA-Agentin, die nun in den Diensten eines Vampirs steht. Sie soll eine Entführte der Familie befreien, wobei sie von dem Bruder des Opfers, und Neffe ihres Arbeitsgebers, Hilfe bekommt.
Geoffrey ist blind, kann jedoch durch andere Augen sehen, was ich schon cool fand. Er ist überhaupt ein geiler Charakter. *schnurr* Maggie hingegen war mir etwas zu blass. Ihre Anziehung kam mir auch etwas zu plötzlich.
Der geilste Charakter überhaupt ist allerdings der Höllenhund Sir Pub. (Was für ein bescheuerter Name!) Er kann seine Gestalt wandeln und eine Unmenge von Sachen transportieren. Er brachte mich in der Geschichte immer wieder zum Lachen. Ich mache es offiziell: Höllenhunde sind die coolsten Haustiere, die es gibt! *hihi*

Alles in allem hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Welche Geschichte mir am besten gefällt, kann ich jedoch nicht sagen… Naja, jetzt lese ich erstmal “Engelskrieger“ von Nalini Singh. *freu*

Donnerstag, 3. Mai 2012

Meagan Hatfield "Der letzte Drachenlord"


Als ich damals die Ankündigung für dieses Buch auf Amazone sah, musste ich es unbedingt haben.  Dann hatte ich es endlich.
Naja, ich hätte mehr erwartet… Es ist nicht schlecht, echt nicht, aber nach „Im Bann des Drachen“ oder G.A. Aiken… Das Buch kommt über “nett“ einfach nicht hinaus. Dabei klang eine Geschichte über Drachen und Vampire – etwas das ich so unglaublich gern mag – echt nicht schlecht.
Es geht um die Vampirprinzessin Alexia, die den Herrn der Drachen Declan gefangen nimmt, als er versucht ein mächtiges Artefakt aus ihrem Besitzt zu entwenden. Während seiner Gefangenschaft, kommen sie sich, obwohl sie ärgste Feinde sind, aufgrund praktisch unüberwindlicher Anziehungskraft – wie könnte es auch anders sein? – und eines gemeinsamen Feindes – einem Vampir der die Macht übernehmen will – näher. Es gibt eine Menge Blut und Folter sowie einigermaßen Spannung. Trotzdem sind die beiden als Charas völlig okay.
Ich mochte allerdings irgendwie die Nebenszenen lieber, z.B. als die Vampirkönigen Catija von ihrem toten (?) Bruder besuch bekommt, oder Declans Schwester Tallon was mit ihrem Jäger Griffon anfängt. *hihi*
Alles in allem eine nette Geschichte, aber nichts Besonderes. Allerdings könnte es spannend weitergehen. Das ganze Drama um Tallon, Griffon und Falcon. Es könnte noch mindestens ein oder gar zwei Bücher geben. Es ist ja noch einiges ungeklärt.Vielleicht steigert sich die Autorin ja auch noch, so wie es Aiken tut. Mal gucken. Das ich so lang für das Buch gebraucht hab, lag nämlich nicht nur am Uni-Stress…
Als nächstes lese ich “Höllische Versuchung“.