Sonntag, 3. Juni 2012

P. C. Cast - Mythica "Göttin des Meeres"


Puh, dieses Buch habe ich doch endlich mal in einer akzeptablen Zeit fertig gelesen. *stolz sei* Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass grad Ferien sind. P.C Cast hat allerdings auch einen sehr leichten Schreibstil, der es einem einfach macht. (^_^)
Sie schreibt übrigens Geschichten, wie sie meine Mutter mag. Immer so positiv, geradezu naiv. Was jetzt aber keine Kritik an Frau Cast sein soll! Meine Mum meint nur immer, dass meine Literaturauswahl zu ´düster` sei….
In dieser Geschichte geht es um Christine, einen Mitglied der Air Force, die Flugangst hat. (Sorry, aber das finde ich, wie ihre Mutter, einfach zum Schießen! *sich wegpack*) Bei einem Einsatz stürzt ihr Flugzeug ins Meer. Das Frack zieht sie in die Tiefe, wo sie auf Undine, eine Meerjungfrau und Tochter der Erdenmuttergöttin Gaia und des Meeresgottes Poseidon, trifft. Diese taucht mit ihr den Körper und bewahrt sie so vor dem Tode. Mit ihrem Einverständnis versteht sich. Nun findet sich Christine also in einem fremden Körper in einer ebenso fremden Welt wieder. So wie es jedem von uns wohl ginge, findet sie es erstmal interessant. Dann trifft sie allerdings auf ihren Halbbruder Triton, der prompt versucht, sie zu vergewaltigen. Das ist auch der Grund, wie wir später erfahren, aus dem Undine mit ihr den Körper tauschen wollte. (Boah Undine, bist du nett -.- ) Sie entkommt und kommt in die Bucht ihrer ´Mutter` Gaia. Diese erkennt, dass Christine im Körper ihrer eigentlichen Tochter steckt. Zu ihrem Glück, ist die Erdgöttin äußerst freundlich – Boah, ist die freundlich! - , ihr zugetan und verständnisvoll. Da sie ja eigentlich ein Mensch ist und außerdem Angst vor Triton hat, gewährt ihr Gaia eine besondere Gnade. Sie darf als Mensch an Land zurückkehren, muss jedoch alle drei Tage ins Meer zurückkehren und eine Nacht als Meerjungfrau verbringen, ansonsten stirbt sie. Um auf ewig ein Mensch sein zu können, muss sie die wahre Liebe eines Mannes erlangen, denn dann kann ihr Poseidon nicht mehr verbieten, das Wasser für immer verlassen. (Die Beweggründe der beiden Götter ist hier sehr klar. Gaia will ihre Tochter in Sicherheit bei ihr wissen und Poseidon sie nicht verlieren.) Christine nimmt an. Doch damit nicht genug. Sie wird im mittelalterlichen Wales ausgesetzt. Die Arme… An der Stelle hatte ich echt Mitleid mit ihr… Nun gut, der Meermann Dylan, ein Kindheitsfreund Undines, bringt sie an Land. Sie fühlen sich gleich zu Anfang zueinander hingezogen. Der Ritter Andreas findet sie am Strand. Gaia empfahl ihr, sich als gestrandete Prinzessin auszugeben, die ihr Gedächtnis verloren hat, was Christine tut. Zuerst glaubt sie, in Andreas  ihren möglichen Erlöser gefunden zu haben, doch ihr wird schnell klar, dass dem nicht so ist. Naja, Männer des Mittelalters eben… *kopfschüttel* Andreas nimmt sie mit in das örtliche Kloster. Fortan hat Christine mit einigen Unwegsamkeiten zu kämpfen. Sie muss Inkognito bleiben, ins Meer zurückkehren, sich über ihre Gefühle klar werden, sich vor dem gemeinen, frauenfeindlichen Abt in acht nehmen, sich der Avancen des Ritters erwehren, und zu allem Unglück noch gegen Triton bestehen, der immer wieder, wenn auch ´nur` geistig ins Kloster einbricht. Zu ihrem Glück jedoch hat sie Freundschaft der im Kloster lebenden Frauen und die Hilfe von Gaia. (Die Göttin ist genial! ^^)
Christine ist eine sehr sympathische junge Frau, wie ich finde. Und Dylan ist echt süß. *kicher* (Was die Sexszenen sollten weiß ich allerdings nicht…)
Die Geschichte ist, wie ich finde, eine wirklich tolle Umsetzung der kleinen Meerjungfrau. Und wie Dylan und Christine dann doch noch zusammenkamen. Boah, hab ich am Ende geflennt. Ja, das Happy End war für mich schon überraschend… Zuerst fand ich es nicht soo befriedigend – Frau Cast, was hatte ihnen denn der arme Air Forst Sergeant getan?! – doch jetzt, wo ich etwas darüber nachdenken konnte, finde ich es gut. (Ich sollte noch erwähnen, dass es in diesem Buch nur einen Erzählstrang gibt, nämlich den von Christine. Also nicht wie im ersten Buch mit Venus und Pea. Man erfährt also nicht wie es Undine in Christines Körper in der modernen Welt ergeht.) Also wenn P. C. Cast die anderen Märchen auch so gut umsetzt… Bin echt super gespannt. (^.^)
Hey, habe ich gerade eine richtige Review geschrieben?! *erstaunt sei*
Als nächstes lese ich “Breeds - Callans Schicksal“ von Lora Leigh.

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