Wow. Ich bin total hin und weg. Echt jetzt. Weiß nicht, wie ich Worte für dieses unglaubliche Buch finden soll…. Jaquelyn Franks Schreibstil ist wie immer absolut unvergleichlich, doch ich finde, diesmal hat sie sich mit der Geschichte selbst übertroffen. Doch scheiße, wo soll ich anfangen?
Nun ja, zuerst einmal weiß ich jetzt, dass die Schattenbewohner, von denen wir bis jetzt ja nicht so viel wussten, meine unangefochtene Lieblingsspezies ist. *lach* Ich mag ihre Kultur und ihre fremdartige Lebensweise. (Nicht, dass ich jetzt so leben wollte! Gott bewahre…) Es war sehr interessant. Zum Beispiel ist es voll cool, dass sie die Schattenwelt betreten können. Das ist eine Art Parallelwelt, in der alles so ist wie in unserer, nur das dort kein Leben existiert und kein Licht, das für sie so tödlich ist.
Und dort treffen auch die beiden Hautprotagonisten, Trace und Ashla aufeinander. Trace, ein Schattenbewohner, hält sie zuerst für eine Verlorene. Das sind Seelen von Menschen, die entweder verstorben oder von ihrem Körper getrennt sind, weil sie zum Beispiel im Koma liegen. So wie Ashla, die einen Autounfall hatte, davon aber nichts weiß. Allerdings kann sie ihn wahrnehmen und hat sogar eine richtige Präsens, also nicht die übliche Geistform, wie sie normalerweise üblich ist. Doch an ihr sind desweiteren ihre Heilkräfte besonders, die ihn erstaunen, als sie ihm nach einem Kampf so das Leben rettet. Diese Besonderheiten, und sein Ehrgefühl, das ihn dazu drängt, sich ihr dafür erkenntlich zu zeigen, sind es, die sie wieder zusammenführen.
Nun gut, ich will nicht zu sehr ins Detail gehen(, sonst wird es eine stundenlange Ausführung). Doch Ashla in der Schattenwelt zu sehen, traf mich oft hart. Die Vorstelllung, in einer Welt ohne Licht und Leben zu wandeln, verlassen von allem und jeden… Ich würde vermutlich wahnsinnig werden. Doch faszinierend war es auch.
Lustig war es, als Trace und sie miteinander schliefen, (als er wieder gehen musste). Zuerst hat er ihr ja Lust verschafft, doch dann verfiel er der Euphorie. (Das ist ein Zustand, der die Schattenbewohner allmählich wahnsinnig und krank macht, wenn sie sich zu lange im Zwielicht aufhalten.) Der Zustand bringt ihn soweit, dass er nicht mehr aufhören kann, ganz egal, wie sehr es ihn währenddessen quält. Er verliert sämtlichen Anstand und Moral. Und sie ließ sich echt Acht Stunden durchnehmen, ohne dabei wirklich auf ihre Kosten zu kommen, ohne dass er auf ihre Bitten, sie freizugeben, hört, nur weil sie spürt, dass er irgendwie nicht anders kann. *Kopf schüttel*
Da zeigt sich aber ein Teil ihres Charakters. Einen, der mich fürchterlich an meinen erinnert. Sie ist schüchtern, introvertiert, eine Einzelgängerin. Eine unendlich nachgebende und sanftmütige Seele, die so unglaublich viel Schlechtes und Missbrauch erfahren hat, und trotzdem noch immer zu Freundlichkeit fähig ist, und dafür auf ein wenig Zuneigung und Achtung erhofft. Unfassbar… Ihre Mutter ist eine fanatische Katholikin, die ihr wirklich grausiges antat, und auch ihre Geschwister dazu drängte. Boah, das war wirklich hart zu lesen. Doch ihre so sanfte Seele ist es auch, die es schafft, Trace zu heilen und ihm Linderung zu verschaffen, der auch eine schlimme Vergangenheit hat. Ich freute mich so, dass sie zusammen fanden. (^.^) Das Ende war unsagbar süß. Und dann ist Ashla auch noch schwanger! *seufz* Toll…
Ich mochte allerdings auch die anderen Figuren der Geschichte. Allen voran Magnus, den Ziehvater von Trace, der das nächste Buch kriegen wird. Gott, ich kann es kaum erwarten, es zu lesen!!!
Die Schattenwandler haben aber auch eine sehr interessante Kultur. Zum Beispiel, dass sie eine Sexschule haben *lach* Mit Anschauungsunterricht! *sich wegpack* Ihre Religion ist auch interessant. Zum Beispiel hat da jeder Priester eine Dienerin. Und sie dürfen nur miteinander Sex haben. Oh man… *grins*
Naja, die Geschichte war einfach klasse und ich kann es kaum erwarten, Magnus Buch zu lesen! \(^o^)/
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