Ich habe dieses Buch zwischengeschoben und die fast vierhundert Seiten in nur zwei Tagen verschlungen. Das sagt doch einiges über das Buch aus.
Zum einen ist es wirklich leicht runter zu lesen. Und die Geschichte war ganz nett, wenn es mich jetzt auch nicht gerade vom Hocker gerissen hat. Was mich allerdings gestört hatte war das ständige Französisch. Hab andauernd nachschlagen müssen… (Mich stört es, wenn etwas gesagt wird, und ich es nicht verstehe.) Als Autorin hätte ich das nicht gemacht, oder einen anderen Weg gefunden…
Um die Geschichte kurz zusammenzufassen geht es um die Chirurgin Alexandra Keller, die eines Abends entführt wird, um einen Vampir, wie sich später herausstellt, das Gesicht nach einer grausigen Folter wiederherzustellen. Der Vampir namens Micheal Cyprien geriet in die Hände einer geheimen sadistischen Gruppe von Mönchen, die in so zurichteten. Und sie ist die einzige, die schnell genug operieren kann, um ihn trotz seiner beachtlichen Selbstheilungskräfte helfen zu können. Als er sie nach der gelungenen Operation im Rausch anfällt und beißt ist sie fortan “infiziert“, und in der Verwandlung zum Vampir gefangen, gegen die sie sich mit aller Macht sträubt. Natürlich treffen sie dadurch ihre Wege aber wieder. Micheal bringt sie dazu, einer Familie von Vampiren zu helfen, die ebenfalls Opfer von diesem grausamen Mönchsorden geworden sind. Ihr Mitleid als Ärztin bringt sie dazu. Und, sehr zu meiner Überraschung, da eigentlich nichts wirklich darauf hinwies, kommen sie sich näher. Ja, das Liebesgeschichte-Element wirkt schon etwas komisch. Und das Ende, obwohl es super spannend war, kam für mich etwas abrupt. Man hat irgendwie das Gefühl, als fehle etwas.
Spannend war auch der Strang, der sich um Alexandras Bruder John dreht. Er ist Priester und wird für diesen Vampirjäger-Orden angeworben. Irgendwie fand ich ihn ganz lustig. Ob die Autorin wohl etwas gegen katholische Priester hat? *lach*
Aber auf jeden Fall lernt man eine interessante Welt kennen. Die Geschichte ist durchweg flüssig.
Die Charaktere, vor allem die Hauptpersonen Alexandra und Micheal, waren für mich nicht ganz schlüssig und auch nicht unbedingt liebenswert (oder ähnliches).
Ich glaube aber, dass die Serie sich noch steigern wird. Bin auf jeden Fall gespannt. Es ist mal etwas anderes. Erstmal lese ich aber “Belladonna“.
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